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Warum Primärdaten für das Management der Auswirkungen Ihres Unternehmens unerlässlich sind

 

In der Modeindustrie vollzieht sich derzeit ein deutlicher Wandel in Bezug auf die Nachhaltigkeitspraktiken, da die ethische Herstellung immer mehr in den Blickpunkt rückt und neue Vorschriften über Produktionsstandards erlassen werden. Dennoch fünfundvierzig Prozent der Führungskräfte in der globalen Versorgungskette geben jedoch an, dass sie entweder keinen Einblick in die vorgelagerten Abläufe der Versorgungskette haben oder dass sie nur bis zu den Zulieferern der ersten Ebene sehen können.

 

Neue Vorschriften Unternehmen in den USA bereiten sich auf den SEC Climate Disclosure Act vor und verfolgen den vorgeschlagenen New York Fashion Act, den California Climate Corporate Data Accountability Act und den Climate Related Financial Risk Act. In der EU sind unzählige Gesetze, darunter die CSRD, die EU-Richtlinie über umweltverträgliche Angaben und das deutsche Gesetz über die Lieferkette, in aller Munde.

 

All diese Vorschriften werden von den Unternehmen verlangen, dass sie mehr Daten über die Lieferkette sammeln: Das bedeutet, dass es für verantwortungsbewusste Unternehmen keine Option mehr ist, im Dunkeln zu bleiben. 

 

Warum es schwierig war, Primärdaten zu sammeln

 

Eine umfassende Transparenz der Lieferkette war für Marken jedoch eine Herausforderung. In der Vergangenheit war die Erfassung primärer Betriebsdaten nicht zuverlässig, standardisiert oder THG-konform. Die Daten werden in der Regel manuell über Excel-Tabellen erfasst, mit begrenzter oder gar keiner Aggregation oder Normalisierung, oder sie werden jährlich erfasst, was zu selten sein kann, um verwertbar zu sein. Einige Softwareplattformen ermöglichen es den Marken, individuelle Bewertungen vorzunehmen, aber sie erfordern ein hohes Maß an Fachwissen und folgen in der Regel keiner einheitlichen Methodik. Infolgedessen verlässt sich ein Großteil der Bekleidungsindustrie auf Schätzungen, um die Auswirkungen vieler Lieferketten zu verstehen, was es schwierig macht, die Auswirkungen von Verbesserungen des Produktdesigns, der Materialien oder der Herstellungsprozesse zu messen.

 

Eine verzögerte, uneinheitliche oder unregelmäßige Berichterstattung seitens der Zulieferer wird Marken zunehmend angreifbar machen und dazu führen, dass sie die neuen Offenlegungsanforderungen nicht erfüllen können. Das deutsche Lieferkettengesetz verlangt beispielsweise eine jährliche Berichterstattung über den Fortschritt, und ähnliche Anforderungen werden von kommenden Gesetzen auf der ganzen Welt erwartet. Es wird erwartet, dass Investoren, ESG-Berichtsanforderungen und Vorschriften in wenigen Jahren verlangen werden, dass Unternehmen regelmäßig genaue Daten zu Kohlenstoffemissionen vorlegen.

 

Wie Worldly das Sammeln von Primärdaten erleichtert

 

Um auf diesen globalen Märkten bestehen zu können, brauchen Unternehmen Transparenz in jeder Stufe ihrer Lieferkette. Aber wo soll man anfangen? 

 

Bei Worldly sind wir der Meinung, dass die hochfrequente Erfassung von Versorgungsdaten zu Energie, Wasser und Abfall der erste Schritt zu einer besseren Transparenz der Lieferkette ist. Unsere Plattform wurde entwickelt, um Marken dabei zu helfen, nahezu in Echtzeit Primärdaten aus ihren Fabriken zu sammeln, die einfach über die Rechnungen der Versorgungsunternehmen übermittelt werden. Dieser Ansatz der Datenerfassung steht im Einklang mit den wichtigsten Standards der Unternehmensberichterstattung und ermöglicht es Unternehmen, fundierte Entscheidungen zu treffen, um Hotspots zu identifizieren und ihren Fußabdruck zu verbessern.

 

Einfache Handhabung für alle Beteiligten 

 

Entscheidend ist, dass diese Lösungen sowohl für Marken als auch für Hersteller gut funktionieren. Hersteller können mit Worldly innerhalb von Minuten Produktionsdaten, Energie- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen melden, ohne dass sie über spezielle Nachhaltigkeitskenntnisse verfügen müssen. Der Prozess ist einfach: Sie müssen nur die Verbrauchsdaten aus den Fabrikrechnungen melden, sobald diese eingehen, und Worldly kümmert sich um den Rest. Es sind keine zusätzlichen Berechnungs- oder Nachhaltigkeitskenntnisse erforderlich.

 

Für Marken bedeutet dies hochauflösende Daten, die direkt aus Wasser-, Energie- und Abfallrechnungen stammen, ohne dass zusätzliche Berechnungen erforderlich sind, so dass Unternehmen genaue Einblicke erhalten, auf die sie sich verlassen können. Die gesammelten Daten sind mit dem GHG-Protokoll, der Global Reporting Initiative (GRI) und dem Carbon Disclosure Project (CDP) konform und entsprechen somit den Branchenstandards. Und im Vergleich zu einer jährlichen Bewertung ist es viel einfacher, es einzusetzen. 

 

Bessere Daten für schnellere Verbesserungen

 

Klare Daten und einfache Lösungen sind für die Aufdeckung von Erkenntnissen und die Verfolgung von Fortschritten sowohl für Hersteller als auch für Marken unerlässlich. Mit Worldly wird die häufige Erfassung von Daten über die Umweltauswirkungen einfach und effizient, so dass Marken mehr für die Verbesserung der Auswirkungen ausgeben können. 

 

Um auf den globalen Märkten bestehen zu können, brauchen Unternehmen Transparenz in jeder Stufe ihrer Lieferkette. Mit glaubwürdigen, hochauflösenden Wirkungsdaten können sie fundierte Entscheidungen treffen, um ihren Fußabdruck zu verbessern, neue Vorschriften einzuhalten und eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten.

 

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